headerbild

"Eurotopia", "Grenzgang" und "мы hablamos one limbă >> Europa!"

Impressionen von unseren Workshops 2014

Europa auf Familienfeier

Familienfoto in Trofaiach © Panthersie
Familienfoto in Trofaiach
© Panthersie
 

"Europa, (m)eine Familie" @ Art of Reconciliation Days Trofaiach - 15.9.2014

„We are family“ sang im Jahr 1979 die Gruppe Sister Sledge. 2014 stand das „Wir sind eine Familie“ für vier Stunden im Rahmen einer Jugendbegegnung im Mittelpunkt. Eine theaterpädagogische Annäherung an den Zusammenhang „Familie und Europa“ mit jungen Menschen aus vier Ländern: Was hat das eine mit dem anderen zu tun, und was kann ich dazu beitragen, dass ein Zusammenleben von Menschen – wie in Europa oder in einer Familie – gut funktioniert.

In Familienrollen-Rollenspielen und Reflexionen, in der Nachstellung eines Familienfestes („Happy Birthday ABC“) und dem Bewusstmachen von Vorurteilen gegenüber Familienmitgliedern bzw. Ländern wurden dabei Parallelen aufgezeigt. Ein Familienmitglied übernimmt viel Verantwortung, es könnte zum Beispiel für Großbritannien in Europa stehen. Oder ein Familienmitglied, dass sehr versteckt ist, wird mit Malta verglichen, über das viele Menschen in Europa vergleichsweise wenig wissen. Bilder zu Arroganz, zu künstlichem oder harmonischem Zusammenleben tauchen auf. Jemand anderen um etwas anbetteln oder genauso niemandem zu nahe treten zu wollen. Traditionsbewusstsein und Rollentreue, Müdigkeit und Macht. In einer Familie taucht einiges auf, das wir auch aus den Beziehungen in Europa kennen.

Am Ende gibt es eine gemeinsame Conclusio: Es ist wichtig im Dialog zu sein und es braucht immer die Möglichkeit und den Rahmen, eigene Meinungen ausdrücken zu können.

[Seitenanfang]

Settlement of the ideal continent

Discussion about Europe © Panthersie
Discussion about Europe
© Panthersie
Listening to new ideas © Panthersie
Listening to new ideas
© Panthersie
Notes about Europe © Panthersie
Notes about Europe
© Panthersie
 
 

"Eurotopia" @ Art of Reconciliation Days Trofaiach - 15.9.2014

It is the year 2020 – a sensation just has just happened: A new continent has risen out of the Atlantic Ocean! Only 500 km away from Portugal’s coastline a continent has appeared, which is astonishingly similar to the European continent. The only major difference: it is uninhabited. Of course, as it has just appeared out of the ocean...

The conference of young experts that took place in Trofaiach September 15th therefore had as its agenda the settlement of this 8th continent. But it has to be well planned: Topics starting with the political system, potential political dispartments and their independence, continuing with concepts for the educational, the social and the health system until questions on internal security and migration policies had to be discussed. 23 commited experts from Bosnia-Herzegovina, Makedonia, Slovenia and Austria gathered their ideas, discussed them and worked out seminal concepts. The results were outstanding: They created their Eurotopia as a liberal, social and supporting continent for all inhabitants no matter of their origin, an own economic system a small and efficient administration. What a pity that this was only a simulation game!

This lead the group to questions such as: Why are the ideas of young people so important? How could young people participate better in social and political processes? Why is it so hard for them to be heard with their opinion?

We as the “Panthersie für Europa” would like to thank all young experts for their committed participation in the workshop and their interesting and critical discussions. To the organizing board of the youth encounter under the direction of Katja Lenic-Salamun (Externe Verknüpfung Art of Reconciliation) for the invitation and the perfect organisation.

[Seitenanfang]

Panthersie auf Wahlfahrt

Warm up mit Theater © Panthersie
Warm up mit Theater
© Panthersie
Seine Rolle erfinden © Panthersie
Seine Rolle erfinden
© Panthersie
Rede und Antwort stehen © Panthersie
Rede und Antwort stehen
© Panthersie
 
Pressekonferenz © Panthersie
Pressekonferenz
© Panthersie
Eurotopia vorstellen, hinterfragen und diskutieren © Panthersie
Eurotopia vorstellen, hinterfragen und diskutieren
© Panthersie
 

"Eurotopia" @ NMS Gröbming -26.5.2014

Die Panthersie für Europa begab sich auf Wahlfahrt. Gewählt wurde unser Workshop EUROTOPIA für eine Gruppe motivierter Jugendlicher aus Gröbming. In Kooperation mit Manuela Huber vom Verein Avalon machten wir uns auf die Suche nach einem Europa der Zukunft. Die Europawahlen waren natürlich ein heißes Thema in den ersten Diskussionsrunden. Warum ist es wichtig wählen zu gehen? Wer steht überhaupt zur Wahl? Und kann eine Stimme wirklich etwas verändern? Spannender als die Fragen waren nur die Antworten der Jungwählerinnen und Jungwähler. Von Politikverdrossenheit war keine Spur und die Jugendlichen genossen es sichtlich, endlich um ihre Meinung gefragt zu werden. Denn junge Menschen haben viel zu sagen, nur werden sie oft nicht gehört. Die intensiven Diskussionen wurden dann von einer Eilmeldung unterbrochen. Ein neuer Kontinent tauchte im Atlantik auf und diesen galt es nun zu besiedeln. Unser Rollenspiel „EUROTOPIA“ wurde vom Stapel gelassen.

Wie wie würden wir Europa gestalten, wenn wir könnten? Was finden wir gut in Europa, was finden wir nicht so gut? Jetzt war das junge Europa am Wort und sie sollten den neuen Kontinent ganz nach ihren Vorstellungen gestalten. Es wurde lediglich eine Einladung ausgesprochen, sich an aktuelle Konzepte in Europa anzulehnen. Aber welche Ideen sollen übernommen werden, welche werden besser abgelehnt? Ein sehr kritischer Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre floss so in die Entscheidungen der jungen Expertinnen und Experten ein. Wichtig war auch, dass Wünsche und Träume junger Menschen Platz fanden.

Eine wichtige Rolle im Rahmen des Workshops spielte auch ein Reportageteam, welches immer wieder über einzelne Arbeitsschritte in den Gruppen berichtete. Es wurden Expertinnen und Experten interviewt, Kurznachrichten verfasst und natürlich wurde das Geschehen auch fotographisch festgehalten. Für die Panthersie von Europa war es wieder einmal interessant zu beobachten, wie einfallsreich, schlau und intelligent junge Menschen an die an sie gestellten Aufgaben herangingen. Die Vorschläge aus den jungen Reihen können sich mit denen Erwachsenen sicherlich messen lassen. Ihr Bewusstsein für nachhaltiges Leben und Wirtschaften ist dabei schon erstaunlich ausgeprägt. Ein weiterer Beweis, dass junge Menschen dazu fähig sind, an Entscheidungsprozessen bezüglich ihrer Zukunft mitwirken zu können.

Alles in allem war es wieder ein außerordentlich erfolgreicher Workshop und wir kommen gerne wieder! Vielen Dank an alle Beteiligten!

[Seitenanfang]

Vielfalt statt Einfalt in der PTS Deutschlandsberg

Eigene Interessen einbringen... © Panthersie
Eigene Interessen einbringen...
© Panthersie
Hindernisse gemeinsam überwinden © Panthersie
Hindernisse gemeinsam überwinden
© Panthersie
Wir sprechen eine Sprache! © Panthersie
Wir sprechen eine Sprache!
© Panthersie
 
  "мы hablamos one limbă" @ PTS Deutschlandsberg - 14./21.5.2014

Am 14.05. und 21.05. war die Panthersie für Europa zu Gast in der PTS Deutschlandsberg. MbI hablamos one limba >> Europa – Wir sprechen eine Sprache! Der Workshop der auf die Vielfalt in Europa hinzuweisen versucht und bei der Vielfalt im Klassenraum anfängt.

Der erste Teil des Workshops diente der Annäherung an das Thema Vielfalt. Um das Vielfältige schätzen zu lernen sollte  man aber wissen, was die eigene Identität ausmacht. Was mag Ich und was nicht? Wo sind meine Stärken und was will ich einmal beruflich machen? Schnell wurde klar dass die SchülerInnen alle eigenständige und sehr individuelle Charaktere sind. Jede/r durfte sein persönliches Identitätswappen kreieren, die jetzt in der PTS Deutschlandberg ausgestellt sind. Dass es trotz aller Individualität ein Zusammen gibt, haben die SchülerInnen bei gruppendynamischen Spielen bewiesen. Die positive Vielfalt zu erkennen ist nicht immer leicht, aber machbar. Spätestens beim Radio-machen wurde das hörbar: Das sehr bunte EuropaTier, Externe Verknüpfung hier zu hören.

Der zweite Teil des Workshops fand eine Woche später statt. Mit dem Thema Vielfalt und Individualität vertraut, durfte gemeinsam an einer Europa-Idee gebastelt werden. Gemeinsam ist besser als Alleine. Bei Diskussionen und kooperativen Spielen wussten die SchülerInnen bald, dass das auch für Europa sehr wichtig ist. Nachdem sich die SchülerInnen schon im ersten Teil als RadiomacherInnen profilierten, bildete eine kleine Radio-Session auch den Abschluss des zweiten Teil. Was braucht es für gemeinsames Europa? Externe Verknüpfung Höre es hier!

Wir Bedanken uns bei den SchülerInnen der PTS Deutschlandsberg für die sehr energiegeladene Teilnahme am Workshop, natürlich auch bei unseren Kooperationspartnern Alexander Steinhöfler vom Sozialverein-Deutschlandsberg und dem Direktor der PTS Deutschlandsberg Werner Kiedl.

Höre diese Audiobeiträge und viele weitere auch auf Externe Verknüpfung www.soundcloud.com/panthersie

[Seitenanfang]

 

Grenzen überwinden für ein gelingendes miteinander in Europa!

Workshop "Grenzgang" © Panthersie
Workshop "Grenzgang"
© Panthersie
Öffnet Originalbild in neuem Fenster: Workshop "Grenzgang"
Grenzen spüren © Panthersie
Grenzen spüren
© Panthersie
Öffnet Originalbild in neuem Fenster: Grenzen spüren
Grenzen überwinden © Panthersie
Grenzen überwinden
© Panthersie
Öffnet Originalbild in neuem Fenster: Grenzen überwinden
 
 

"Grenzgang" @ NMS Admont - 28.4.2014

Grenzen zwischen Ländern, Grenzen im Kopf, persönliche Grenzen - es gibt so viele Grenzen. Grenzen spüren, Grenzen überschreiten, Grenzen verschieben oder gar auflösen, aber auch Grenzen respektieren...

Darum ging es auch dieses Mal wieder beim Workshop „Grenzgang“, mit dem wir auf Einladung der Schulsozialarbeit und der Schulleitung die NMS Admont besucht haben. 15 SchülerInnen der Klasse 1A begaben sich motiviert auf Tuchfühlung mit Grenzen, die uns in Europa begegnen. Ob es sich um politische Grenzen, kulturelle oder persönliche Grenzen handelte, die SchülerInnen ließen sich ideenreich auf das Thema ein und tauschten ihre Gedanken aus. Und einige Übungen waren auch so herausfordernd, dass die Klasse selber an ihre Grenzen gestoßen ist – aber nur, um sie anschließend auch zu überwinden. Nicht selten liegen die Grenzen im Kopf, und dann heißt es: Umdenken, um weiterzukommen. Doch nicht nur Unterschiede waren ein Thema, mindestens genauso spannend sind ja die Gemeinsamkeiten, die uns in Europa miteinander verbinden.

So verbrachten wir einen spannenden und abwechslungsreichen Vormittag an der NMS Admont – und wie sich im Abschlussplenum zeigte, konnten  sich die SchülerInnen einiges mitnehmen, um in Europa Grenzen zu überwinden und selber zu einem gelingenden Miteinander in Europa beizutragen.

Unser herzlicher Dank geht an die SchülerInnen, die so konstruktiv den Workshop mitgestaltet haben. Ebenso herzlich möchten wir uns bei der NMS Admont und der Schulsozialarbeit des Vereins Avalon für die freundliche Einladung und die hervorragende Kooperation bedanken!

[Seitenanfang]