headerbild

"Eurotopia", "Grenzgang" und "мы hablamos one limbă >> Europa!"

Impressionen von unseren Workshops 2013

Die Vielfalt von Grenzen in einem vielfältigen Europa.

"Grenzgang" in Mürzzuschlag © Hirschmann
"Grenzgang" in Mürzzuschlag
© Hirschmann
"Grenzgang" in Mürzzuschlag © Hirschmann
"Grenzgang" in Mürzzuschlag
© Hirschmann
"Grenzgang" in Mürzzuschlag © Hirschmann
"Grenzgang" in Mürzzuschlag
© Hirschmann
 
 

"Grenzgang" @ Poly Mürzzuschlag - 27.11.2013

Grenzen zwischen Ländern, Grenzen im Kopf, persönliche Grenzen – es gibt so viele Grenzen. An die eigene Grenze gehen, Grenzen überschreiten, Grenzen verschieben oder gar auflösen, aber auch Grenzen respektieren… wie vielfältig Grenzen sein können, haben 25 SchülerInnen des Poly Mürzzuschlags gemeinsam mit Philipp Schwab und Stefan Pawlata von der Panthersie für Europa versucht, erlebbar und sichtbar zu machen.

Schon bei den ersten Übungen im Workshop kamen die TeilnehmerInnen miteinander in Kontakt. Der Körper wurde aufgewärmt und es wurde in spielerischen Dialogen improvisiert.

Das Thema des Vormittags waren Grenzen und ihre vielfältigen Dimensionen. Schon im Vorfeld des Workshops musste jedeR TeilnehmerIn für sich einen Gegenstand als persönliches Symbol für eine Grenze finden und mitnehmen. Im Workshop bekamen sie dann die Aufgabe, Überbegriffe für ihre Symbole zu finden und sich dementsprechend in Gruppen zusammenzufinden. Beispiele dazu und weitere gefundene Assoziationen zu Grenzen: Finanzielle Grenzen, Persönliche Grenze, Körperliche Grenze, Gesetze als Grenze, Grenze des guten Miteinanders, Landesgrenzen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Zeitgrenzen, Grenzen auflösen, Krieg und Frieden, sichtbare Grenzen.

Ein Gegenstand, der innerhalb der Gruppe öfter vorgekommen ist und der eine sehr vielen Menschen bekannte Grenze darstellt ist: das Klopapier als „Grenze zwischen Hand und Hintern.“

Durch die Spielfreude der TeilnehmerInnen wurden die anschließenden Rollenspiele zu unterschiedlichen Grenzsituationen zum Mittelpunkt des Workshops. Ausgiebig wurde in Kleingruppen zu Grenzen diskutiert und dann zu einer gewählten Grenze eine Situation aus der Lebensrealität geprobt. Die Szenen wurden vor der gesamten Gruppe gespielt und im Anschluss das Gesehene diskutiert und reflektiert: Szenen zu Alkohol und Fußballfans in Kombination mit rassistischen Beschimpfungen, Gesetzesübertretungen (Dealen und Überfällen), Polizeieinsatz und Zivilcourage. Familienkonflikte: eine Spanierin ist die neue Freundin eines Mürzzuschlagers, der Vater und der Onkel sind damit ganz und gar nicht einverstanden – im Konfliktgespräch zeigen sich die Grenzen von Werten in einer Familie: „Die Ausländerin kommt mir nicht ins Haus.“

Wann sage ich „Stop“? Wo liegt dabei meine persönliche Grenze? Dieser Frage wurde in Nähe-und-Distanz-Übungen versucht zu erspüren. Den Übergang vom Einzelnen Menschen hin zur Gruppe brachte die „Schreimauer“ mit sich. Egal ob in Mürzzuschlag, Südspanien oder in Europa – es gibt immer Menschen die Stimmen übertönen und schreien.

Wie und warum kommen Menschen nach Europa? Auch diese Frage beschäftigte die TeilnehmerInnen des Workshops. In der abschließenden Übung wurde erfahren, was es heißt „hinein“ zu wollen und daran gehindert zu werden bzw. wie es sich anfühlt als Gruppe gegen Menschen aufzutreten, die „hinein“ wollen. Dabei ergaben sich spannende Erkenntnisse, wie etwa, dass Menschen, die es geschafft haben eine Menschenmauer zu überwinden im nächsten Schritt sich am vehementesten gegen „Eindringliche“ von außen verteidigen.

In einer gemeinsamen Abschlussrunde benannten die TeilnehmerInnen nochmals ihre wichtigsten Erfahrungen des Vormittags und bewiesen, dass sie mit vollstem (geistigem) Einsatz beim Workshop dabei waren.

мы hablamos one limbă >> Europa!

мы hablamos one limbă © Panthersie
мы hablamos one limbă
© Panthersie
Vielfalt erfahren © Panthersie
Vielfalt erfahren
© Panthersie
JedeR kann sich einbringen © Panthersie
JedeR kann sich einbringen
© Panthersie
 
 

Panthersie @ JEF Neumarkt / Stmk. –  6.7.2013

Europa ist ein Kontinent der Vielfalt. Eine Vielfalt verschiedener Kulturen, Lebensstile, Sprachen, Religionen und Konfessionen. Europa ist ein Kontinent der Vielsprachigkeit und Nachbarschaft des Anderen auf vergleichsweise engem Raum. Und genau deshalb ist es für das miteinander leben wichtig, sich darauf zu besinnen: мы hablamos one limbă, wir sprechen eine Sprache >> Europa!

Vielfalt und eine gemeinsame Idee - bei unserem Workshop am 6. Juli bei der internationalen Jugendbegegnung der Jungen Europäischen Föderalisten auf dem Schloss Forchtenstein in Neumarkt / Stmk. waren genau das unsere Themen. Zunächst die Auseinandersetzung mit Vielfalt. Vielfalt, die bei uns beginnt: bei uns selber, in unserer Familie, in unserem Freundeskreis, in der Klasse. Vielfalt, die weitergeht im Dorf, in der Gesellschaft, in Europa, auf der ganzen Welt. Wir waren begeistert, wie motiviert die Gruppe von 20 Jugendlichen zu dem Thema gearbeitet hat. Aber das Thema passt zur Gruppe: Jugendliche aus insgesamt 9 Ländern mit unterschiedlichsten Erfahrungshintergründen, da gibt es einiges an Sichtweisen und Meinungen auszutauschen. Dem anderen mit Wertschätzung und Respekt begegnen, die Vielfalt würdigen und doch eine gemeinsame Idee verfolgen. Das war die Vision der Gruppe für ein gelingendes Zusammenleben in Europa. Was es dafür braucht? Auf alle Fälle eine gemeinsame „Sprache“, die da wäre Respekt und Solidarität füreinander, war sich die Gruppe einig.

Wir danken den Jugendlichen für den spannenden Workshop und den OrganisatorInnen der Jungen Europäischen Föderalisten für die gelungene Kooperation!

[nach oben]

"Eurotopia" im Ennstal

Visionen für Eurotopia © Panthersie
Visionen für Eurotopia
© Panthersie
Ideen vorstellen © Panthersie
Ideen vorstellen
© Panthersie
Eurotopia © Panthersie
Eurotopia
© Panthersie
 
 

Panthersie @ HS Gröbming - 14.6.2013

Wenn wir Europa neu erfinden könnten, in Anlehnung an unser altes Europa, wie würde es dann aussehen? Wir picken uns quasi die Rosinen aus dem Kuchen und ziehen erneut über Los. Aber was ist, wenn jemand keine Rosinen mag, sondern nur den Kuchen? So oder so ähnlich könnte man metaphorisch die Gespräche zwischen den 38 SchülerInnen der HS Gröbming beschreiben, die an unserem EUROTOPIA-Worskhop teilgenommen haben. Auf Einladung von Manuela Huber vom Verein Avalon, machten wir uns mit zwei Panthersieteams schon sehr früh auf den Weg ins Ennstal. Und der weite Weg zahlte sich aus. Denn auf uns warteten zwei topmotivierte 3. Klassen. Nach einem theaterpädagogischen Warmup stürzten sich die Jugendlichen auf die Visionsarbeit. Wie sieht unser gesetzlicher Rahmen aus? Wie soll Schnellfahren bestraft werden? Wie können wir Arbeit für alle schaffen? Was können wir von Europa lernen und welche Konzepte lehnen wir ab? Welchen Stellenwert hat Bildung in unserem System? Fragen, deren Antworten die Jugendlichen schließlich vor versammeltem Plenum präsentieren mussten. Und präsentiert wurde viel, aber nicht alles. Denn einiges wurde von den ReporterInnenteams, die unermüdlich von Gruppe zu Gruppe wanderten, dazwischen fragten oder nur lauschten, in Pressegesprächen schon vorab einer breiteren Menge verkündet. Diese Presserunden führten auch zu noch intensiveren Diskussionen. Tagesaktuell wurde über die Wirtschaftslage in Griechenland, Spanien oder Italien gesprochen und den schwierigsten Job hatte der- oder diejenige, die für die Einhaltung des Zeitrahmens verantwortlich war. Der Workshop EUROTOPIA erfüllte alle Erwartungen, die wir in ihn gesetzt haben. Er lädt ein, sich seine ganz persönlichen Gedanken zu Europa zu machen, reflektiert kritisch die europäische Idee und schlussendlich entstehen Modelle, die auf den Beobachtungen, Erfahrungen, Ängsten und auch Wünschen von jungen EuropäerInnen fußen. Genauso haben wir uns das vorgestellt.

 

Einen Audio-Beitrag zu diesem Workshop gibt es unter Externe Verknüpfung www.soundcloud.com/panthersie/eurotopia-groebming, Soundclips zu vielen weiteren Veranstaltungen unter www.panthersie-fuer-europa.at/audio

[nach oben]

"Grenzgang" im Murtal

Grenzen im Kopf © Panthersie
Grenzen im Kopf
© Panthersie
Grenzen von Europa © Panthersie
Grenzen von Europa
© Panthersie
Europa im Mittelpunkt © Panthersie
Europa im Mittelpunkt
© Panthersie
 
 

Panthersie @ JuPro Murau - 24.5.2013

Beruf braucht Begeisterung, und Europa auch! Unter diesem Motto machte die Panthersie auf Einladung des JuPro Muraus mit dem Workshop „Grenzgang“ Station im Murtal. Zehn Jugendlichen waren nicht nur exzellent auf das gemeinsame Arbeiten vorbereitet worden, sondern zeigten sich für das Angebot offen und interessiert. Der Titel des Workshops war Programm: „An die Grenze gehen“. Ob körperlich oder im Rahmen von Diskussionen. Mut und Hirnschmalz waren genauso gefragt, wie das Wissen um Europa. Viele Grenzen existieren nur im Kopf oder auf dem Papier, schützen uns oder sperren uns ein. Diese Schranken haben wir versucht hinter uns zu lassen, um einen klareren Blick auf die Idee Europa zu bekommen und gleichzeitig Einschränkungen in unserem ganz persönlichen Lebensumfeld zu erkennen und eventuell zu beseitigen. Das wiederum ist auch ein Startvorteil für die Berufssuche. Europaweit...

Die grenzüberschreitenden Chancen, die sich mit Europa auch in Bezug auf den Arbeitsmarkt ergeben, sahen die jungen Menschen für sich in der aktuellen Situation jedoch eher kritisch. Die Notwendigkeit eines friedlichen und vor allem solidarischen Zusammenwirkens wurde zwar nicht in Frage gestellt, aber die wirtschaftlich unsichere Situation in einigen Ländern Europas bremst die Abenteuerlust junger Menschen merklich. Dennoch wurde unser Angebot gerne angenommen, und nicht zuletzt konnte die ein oder andere Grenz-Übung durchaus auch als Vorbereitung für ein Vorstellungsgespräch oder eine knifflige Situation in der Arbeit gesehen werden.  

Wir waren begeistert von den Jugendlichen und ihrem Engagement während des Workshops. Ihnen selbst hat es auch gefallen und wir freuen uns auf ein Wiedersehen in dieser Schönen Region, im Herzen Europas. Wir möchten uns bei der Leitung des JuPro Murau für die gelungene Kooperation und die gute Organisation im Vorfeld herzlich bedanken!

[nach oben]

"Eurotopia" - eure Visionen waren gefragt!

ExpertInnen in der Diskussionsrunde © Panthersie
ExpertInnen in der Diskussionsrunde
© Panthersie
Arbeitsunterlagen für die Konferenz © Panthersie
Arbeitsunterlagen für die Konferenz
© Panthersie
 

Panthersie @ Karmeliterhof - 21.3.2013

Auf Einladung des LOGO Jugend.Info Teams fand am 21. März unser 1. EUROTOPIA Workshop am Karmeliterhof statt.  An die zwanzig SchülerInnen der BAKIP Graz bastelten im Rahmen eines Planspiels gemeinsam an einer Vision für einen „neu“ entdeckten Kontinent. Als Vorbild dafür diente Europa. In einer ersten Runde setzten sich die gewählten Fachleute in drei Gruppen kritisch mit den Errungenschaften und Ideen von Europa auseinander. Als Ziel sollte dann ein „Best of Europe“, vermischt mit eigenen Ideen, für diesen neuen Landstrich entworfen werden.

 

Eine weitere Gruppe entschied sich für die Dokumentation des Arbeitsprozesses und begleitete die ExpertInnengruppen mit Videokameras und Audiorecordern.  Die jungen Fachleute in den  Arbeitsgruppen wurden stündlich interviewt und in Pressekonferenzen wurden anschließend die Zwischenstände von Verhandlungen und Gesprächen präsentiert. Der Vormittag gipfelte in einer Diskussionsrunde, in der die drei Gruppen ihre Vision von einem neuen Kontinent präsentieren konnten. EUROTOPIA machte den Jugendlichen sichtlich Spaß und wir freuen uns auf viele weitere EUROTOPIA Vor- und Nachmittage.

Einen Audiobeitrag gibt's Externe Verknüpfung hier!

[nach oben]