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One way to Europe

Streetwork zwischen Heimat und Risiko

Streetwork goes to Spain © http://www.myspace.com/streetworkff
Streetwork goes to Spain
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Jakobsweg © www.wikipedia.org
Jakobsweg
© www.wikipedia.org
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„Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat –
ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und an dem noch niemand war“

Ernst Bloch in Jugendarbeit und Heimat S.55

Das Projekt "one way to europe" wurde von Streetwork Fürstenfeld initiiert. Min. 6- max. 9 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 20 Jahren werden für sieben Tagen gemeinsam den Jakobsweg bereisen. Der Jakobsweg gilt mit seiner 1000 jährigen Geschichte als eines der ältesten Wegenetze in Europa. In den letzten Jahren gingen diesen Weg pro Jahr ca. 150.000 Menschen aus ganz Europa/der Welt zu Fuß/per Rad etc. Auf diesem Weg trifft sich Europa in seiner Vielfalt. Die Motivationen aus denen heraus die einzelnen Personen sich gemeinsam oder allein auf den Weg machen sind höchst unterschiedlich.

Ziele des Projekts:
Das Projekt „one way to europe“ bietet für die TeilnehmerInnen einen guten Rahmen, in dem Reisen riskiert wird, Europa in der Begegnung mit anderen Menschen auf dem Weg aufgesucht, angeeignet und integriert werden kann, Beheimatung unterstützt wird, Grenzen erlebbar werden und die Gruppe/ die einzelnen TeilnehmerInnen sich ihrer Ressourcen erinnern und diese sichtbar gemacht werden.

  • Europa gestalten: die teilnehmenden Jugendlichen beteiligen sich intensiv und aktiv an der Planung, Zielentwicklung, inhaltliche Gestaltung und Präsentation des Projekts
  • Europa begegnen:  Es findet ein reger Austausch/Interviews mit anderen Pilgern/Wanderern aus Europa und der Welt (Europa im Kontext von Heimat und Risiko) statt
  • Heimat finden: Es findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Begriff Heimat statt Eine Ausweitung/Differenzierung des Heimatbegriffs wird möglich.
  • Risiko eingehen: Die Zielgruppe geht das Risiko einer derartigen Reise ein. (Besonders im Hinblick auf unsere Zielgruppe erscheint uns dies Ziel als wichtig, da der Blick über den Tellerrand (Fürstenfeld) für einen großen Teil bisher kaum möglich war bzw. nicht angestrebt wurde.)
  • Grenzen erleben:  Es finden Auseinandersetzungen und Erfahrungen mit den  eigenen Grenzen (Überschreitung von Grenzen/der Komfortzone) statt. (Dies gilt als persönliches Ziel der teilnehmenden Jugendlichen.)
  • Ressourcen sehen: Ressourcen der Gruppe/der einzelnen TeilnehmerInnen werden erschlossen und sichtbar gemacht.